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 Vollbild
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Hals
ein Stadtteil schreibt Geschichte
Passau, 1998,
Preis: 5,00
ISBN 3-929350-34-3
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Leseprobe:
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Burg
Hals
Der alte Halser Marktflecken im Norden der Stadt Passau
wird überragt von den Trümmern der einst gewaltigen
Burg Hals. Erinnerungen an längst verklungene Zeiten
werden wach bei dem Anblick dieser erhabenen Ruine, die
den von Nord nach Süd verlaufenden Felskamm krönt und
dessen Südausläufer unmittelbar am Marktplatz endet.
Der schmale Felsrücken, eingeklemmt zwischen den
sonderbaren Windungen der Ilz, lässt an zwei Seiten
seine Wände steil zum Fluss abstürzen. Diese
ausgezeichnete strategische Höhenlage gab wohl den
Anlass für die Errichtung der Burg an dieser Stelle.
Die Burg war gegen Westen orientiert, in Richtung
Steinleitenstraße, die ursprünglich die einzige
Fahrverbindung zur Außenwelt darstellte. Im Norden
gabenzwei hintereinanderliegende, aus dem Felsen
gehauene Halsgraben Schutz, während im Nordosten
wahrscheinlich Ringmauern angelegt waren. Der
einzige Zugang führte von Süden aus in gleichmäßiger
Steigung den Berg hinauf. Dieser ist so eng und so
steil, dass ihn früher nur Fußgänger und Saumtiere
passieren konnten. Am Fuße des Pfades am Marktplatz nähern
sich die Windungen der Ilz einander am meisten, so dass
durch den hier künstlich angelegten Verbindungsgraben
der Bergrücken mit der Burg und dem dahinterliegenden
Reuth zur Insel wurde. An diesem Wassergraben ist heute
ein Elektrizitätswerk angelegt, dessen Anlagen den
Kanal teilweise überdecken.
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Die Veröffentlichungen
sind auch im Stadtarchiv Passau, Rathausplatz 2, 94036
Passau
Tel. 0851/3 83 36 12 oder Fax 396-248,
oder im Buchhandel erhältlich. |
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