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Passaus
seltsame Möwen
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Rund 1430 Kubikmeter Wasser pro Sekunde fließen nach Messungen des Wasserwirtschaftsamtes in Donau, Inn und Ilz bei normalem Wasserstand durch Passau. Die drei Flüsse beanspruchen ca. 4,5 der knapp 70 Quadratkilometer der Stadtfläche und bilden für Schwäne, Enten, Möwen und andere Wasservögel ein ideales Revier.
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Nicht nur Passauer nützen
die Flüsse als Erholungsraum. Die Besucher genießen die
Aussicht auf Passaus Schokoladenseite und gerade an
sonnigen Tagen reizt das südländische Flair der Altstadt
zu einem Spaziergang an der Innpromenade, laden die
Parkbänke zum Verweilen ein. Viele Gäste nutzen die
Gelegenheit beim Füttern der zahlreichen Wasservögel,
diese aus nächster Nähe beobachten zu können.
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Einem der Besucher der Dreiflüssestadt fiel dabei das seltsame Verhalten der Passauer Möwen auf. In dem scheinbar wirren Spiel von Flug und Wassern der Möwen am Inn entdeckte der Urlauber ein System. Die weißen Segler heben vor der Marienbrücke aus den Fluten ab, fliegen bis zum innaufwärts gelegenen Fünferl-Steg, wassern dort und lassen sich wieder zurücktreiben. Doch keine Möwe schwimmt unter der Marienbrücke durch!
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Da selbst alteingesessene Passauer ihm das seltsame Verhalten der Vögel nicht erklären konnten, wandte sich der Besucher an die Passauer Neue Presse: Die leichten Strudel an den Pfeilern der Marienbrücke dürfen doch für eine 'hochwassererprobte' Passauer Möwe kein Hindernis darstellen, meinte der Feriengast.
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Da selbst alteingesessene Passauer ihm das seltsame Verhalten der Vögel nicht erklären konnten, wandte sich der Besucher an die Passauer Neue Presse: Die leichten Strudel an den Pfeilern der Marienbrücke dürfen doch für eine 'hochwassererprobte' Passauer Möwe kein Hindernis darstellen, meinte der Feriengast.ießlich waren es 72 400 Gulden, die der Lukas-Kern-Waisenhausstiftung nach seinem Tod im September 1749 zufielen. Bereits zwei Jahre später war der Rohbau im Ort fertig, 1755 das Waisenhaus bezugsfertig. Doch erst 1758 konnten die ersten Kinder in den schönen Bau einziehen.
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Die PNP befragte deshalb einen Experten, den Zoologen des Nationalparks Bayerischer Wald, Dr. Wolfgang Scherzinger. Das vom Urlauber beobachtete System sei für Vögel, die sich von Schwebstoffen an der Wasseroberfläche ernähren, typisch. Wir nennen es das 'Nahrungs-Fließband', erklärt Dr. Wolfgang Scherzinger.
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Doch selbst bei Wasservogelzählungen entlang der Donau sei das seltsame Verhalten noch nicht beobachtet worden, bestätigt der Zoologe. Ich kann nicht ausschließen, daß sich die Möwen von Strudeln und Wellen bedroht fühlen, aber vielleicht sehen sie auch im Schatten der Brücke zu wenig, sagt der Experte.
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