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Auf
geht's zum Ilzer Haferlfest
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Mitte Juli: Schon Tage vorher,
wenn die Anwohner und Mitglieder des Festkomitees die
Ilzstadt schmücken, dann steigt in der Dreiflüssestadt
die Vorfreude auf das Ilzer Haferlfest. Dann geht's
für drei Tage wieder rund im ehemaligen Fischer- und
Schifferstadtviertel. Für ein interessantes, lustiges und
unterhaltsames Programm ist ebenso gesorgt wie für die
Bewirtung der Gäste aus nah und fern.
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1987 konnte das Haferlfest
100. Geburtstag feiern. Unter dem Motto Triumph des Essens
und Trinkens hatten 1887 der Vorsitzende des Waldvereins,
Anton Niederleuthner, und sein Freund, der Historienmaler
Ferdinand Wagner, das erste Hafenfest (so der ursprüngliche
Name) organisiert. Als Eintrittsmarken wurden (daher der
Name des Festes) die begehrten Hafen oder Haferl
(Bierkrüge) verkauft.
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Als eigentlicher Vater der
Haferlfeste gilt aber der 1987 verstorbene Schmid Gustl,
der das Sommerfest zwischen 1937 und 1939 wieder aufleben
ließ. Zusammen mit den Ilzstädtern gelang es ihm auch
1950 nach der Zwangspause der Kriegs- und Nachkriegsjahre
das Fest jedes Jahr zu organisieren, bis die
Ilzstadt-Sanierung Anfang der 60er-Jahre dem Haferlfest
ein vorläufiges Ende setzte.
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Seit 1979 ist das
Haferlfest-Komitee aus Mitgliedern Ilzer Vereine für die
Organisation verantwortlich. Weder Kosten noch Mühen
scheuen die vielen ehrenamtlichen Helfer, um ihren Gästen
das Beste zu bieten.
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An allen drei Tagen spielt
die Blasmusik auf und die Kinder unterhält ein
Kasperltheater. Beim Sautrog- und Zillenrennen kämpfen
die Teilnehmer ebenso um den Sieg wie beim Fischerstechen.
Die Wasserwacht bietet Vorführungen auf der Ilz.
Tanzmusik für die Jugend gibt's vor dem Pegelturm beim
Aufischer. Und bei Einbruch der Dunkelheit wird die ganze
Ilzstadt festlich illuminiert.
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Gerade für die Besucher
der Dreiflüssestadt dürfte der Lichterkorso mit der
Ilzer Perle und ihren Elfen, Neptun, Bacchus und Gambrinus
mit vielen buntbeleuchteten Booten ein unvergeßliches
Erlebnis werden. Das große Feuerwerk taucht die
Landschaft um Donau und Ilz in magisches Licht.
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