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Das
mächtigste Geläute Süddeutschlands
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Bis weit ins Donautal tönen
die Domglocken an hohen kirchlichen Festtagen. Den
Passauern von klein auf vertraut, ist das wohl mächtigste
Geläute Süddeutschlands vielen Besuchern von
Rundfunkübertragungen zu Weihnachten bekannt. Doch trotz
Stereo- und Hifi-Technik ist es schon etwas Besonderes,
die Passauer Glockenmusik live mitzuerleben.
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Eine Demonstration
westlich-abendländischer Kultur am Eisernen Vorhang
sollten die Europäischen Wochen sein. Doch ihr
Sinngehalt hat sich bald geändert.
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Immer deutlicher trat die kulturelle Brückenfunktion zwischen West und Ost, speziell in Verbindung zu Ländern des Donau-Ostens, in den Vordergrund. Und das zu Zeiten, in denen noch niemand von kooperativer Koexistenz und Glasnost sprach.
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Trat bis 1959 die Stadt
Passau selbst als Veranstalter auf, liegt die Gestaltung
der Festwochen seit 1961 in den Händen des Vereins Europäische
Wochen Passau. Seit 1966 prägt die künstlerische und
organisatorische Leitung von Intendant Walter
Hornsteiner das Profil der Europäischen Wochen.
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Unter seiner Ägide bekamen
die Europäischen Wochen echten Festspielcharakter, kamen
Spitzenkünstler und -künstlerinnen von internationalem
Niveau nach Passau. Doch werden nicht allein wegen der
geographischen Nähe speziell zu den Balkanländern Künstler
und Ensembles neben Musikern und Orchestern des Westens
aus dem Ostblock eingeladen, sondern auch, um damit größtmögliche
Offenheit gegenüber den Nachbarn hinter dem Eisernen
Vorhang zu demonstrieren.
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Doch ohne die großzügige finanzielle Unterstützung durch Bund, Land, Kommune und Landkreis wären die Veranstaltungen von Oper, Operette und Konzert, Schauspiel, Ballett, Lesungen und Kunstausstellungen nicht möglich. Zumal es den Organisatoren immer wieder gelingt, für die bedeutendste Kulturveranstaltung Ostbayerns Künstler von Weltrang in die Dreiflüssestadt zu holen.
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