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| Beschreibung |
1680 in Steyr (Oberösterreich) geboren; Neffe des FB Johann Philipp v. -> Lamberg. Er wurde 1704 Dompropst in Passau und 1712 Bischof von Seckau. Die 38 Jahre seiner Regentschaft waren die Zeit des Spätbarock und Rokoko. Viele Kirchen und Klöster wurden im neuen Stil erbaut oder umgestaltet und vom Fürstbischof geweiht. Der Ausbau des deutschen Schulwesens und die Förderung der Seelsorge waren sein großes Anliegen. 1729 erreichte er die Exemption, d.h. das Bistum wurde von der Kirchenprovinz Salzburg ausgegliedert und dem Papst direkt unterstellt. 1738 wurde er auf Empfehlung des Kaisers zum Kardinal ernannt. Am 30.7.1761 gestorben, ist er in der Bischofsgruft im Dom bestattet, sein Herz jedoch ist in einer zinnernen Urne an der Stufe des Hochaltars in Mariahilf beigesetzt. Denkmal am Südostpfeiler der Vierung.
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| Fußnote |
| >Lambergstraße<: Verbindung zwischen Nibelungen- und Grünaustraße. |
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? Franz Mader 1995, "Tausend Passauer" Neue Presse Verlags-GmbH, Passau
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